Hl. Johannes Nepomuk an der Beilbachbrücke

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Standort:

Beilbachbrücke, Ostenfelder Straße

Datierung:

1731/1958

Eigentümer:

Willi Besselmann, Warendorfer Landweg 2 A

Quellenhinweis:

Wilfried Lübbe, Bildstöcke und Wegekreuze in Beelen, Oktober 1987

Ein leerer Betonsockel mit der Aufschrift »Johannes v. Nepomuk« (vorn) und »1731-1958« (seitlich) zeigte lange Zeit die Stelle, an der das Bildnis gestanden hatte. Die wertvolle Holzfigur wurde Mitte der 70er Jahre gestohlen und nur durch Zufall wiedergefunden. Sie steht heute bei ihrem Besitzer Willi Besselmann und an der Brücke befindet sich eine Kopie im Heiligenhäuschen. Eine Bank daneben lädt zum Verweilen und zur Rast ein.
Nach mündlicher Überlieferung wurde die Heiligenfigur im Jahre 1731 als Dank an der Brücke aufgestellt, weil Vorfahren der Familie bei Hochwasser mitsamt der Brücke und einem Ochsengespann in den Bach stürzten. Während die Tiere ertranken, konnten sich die Menschen unverletzt retten.
Der Betonsockel wurde 1958 erneuert. In diesem Jahr wurde die heutige Betonbrücke gebaut, die die alte provisorische Holzbrücke ersetzte, die nach der verheerenden Flutkatastrophe von 1946 errichtet worden war. Bei der großen Überschwemmung im Jahre 1946 wurden sämtliche Beelener Brücken zerstört.

Siehe auch: Bildstock Hl. Antonius von Padua, Ostenfelder Weg 2