Immaculata, Marienkirchplatz

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Standort:

Marienkirchplatz

Datierung:

1717

Material:

Sandstein

Quellenhinweis:

Karl Hölker, Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen, Kreis Warendorf, Münster 1936, S. 509, Abb. 754
Heinrich Pickert, Bild-Nr. 143, S. 39, 80, 102, 121
Ludger Brüggemann, S. 65
Die Glocke, Beilage vom 4. Juni 1963
Die Glocke, 31. Mai 1955
Warendorfer Kiepenkerl, November 84

Denkmalliste:

Denkmalliste Warendorf, Nr. 88

Seit 1987 befindet sich auf dem Marienkirchplatz die barocke Marienskulptur aus Sandstein, eine Immaculata, die ursprünglich in der Nähe des Warendorfer Franziskanerklosters stand. Ursprünglich wohl im Besitz des Marienfelder Zisterzienserklosters, kam sie nach der Säkularisation nach Warendorf. Als das Franziskanerkloster im Kulturkampf aufgelöst wurde, gelangte sie 1876 in den Besitz des Bauern Bussmann, der die Skulptur nach Westkirchen in die Bauerschaft Holtrup brachte und in der Nähe seines Hofes aufstellte. (Siehe unter: Westkirchen/Holtrup/Klosterkamp.) Im Marienjahr 1954 kehrte das Bildnis heim und wurde am 30. Mai 1955, feierlich eingeweiht. Die Skulptur wurde zunächst in den inzwischen zugeschütteten ehemaligen Stadtgraben an der Promenade aufgestellt, durch die Straßenverbreiterung am Osttor 1972 nochmals versetzt und gelangte 1987 schließlich zur Marienkirche. In der Inschrift TrIstIbVs DVLCe LeVaMen (1717) ist verschlüsselt ihr Entstehungsjahr überliefert.

Aus der Geschichte eines Warendorfer Bildstockes
Der lange Weg der Immaculata an der Marienkirche

(PDF, ca. 50 KB)